Social Collaboration und Social Intranet, ein und das selbe?

Nun in meinem zweiten Beitrag soll es um Social Collaboration gehen. Doch, was ist das nochmals genau? Dieser Begriff war mir bis zur Vorlesung, als solcher unbekannt. Daher beginne ich mit einer sinngemässen Definition. Zum Schluss komme ich auf meine positiven wie negativen Erfahrungen mit dem Social Collaboration Programm Microsoft Teams zu sprechen.

Die Meinungen unterscheiden sich, der Begriff wird jedoch häufiger mit E-Collaboration, Social Business und Enterprise 2.0 gleichgesetzt. Im Grundsatz definiert tixxt Social Collaboration als eine digitale Arbeitsplattform, welche verschiedene Tools in einem Programm zusammengefügt. Diese können Projektarbeiten oder Wissensteilung genutzt werden. Durch Social Collaboration Programme, wie Microsoft Teams oder tixxt können die Prozesse in Projektarbeiten effizienter und transparenter gestaltet werden. Sie können örtlich, wie zeitlich unabhängig fungieren.

Doch erst durch meine Recherchen für meinen Blog fiel mir auf, dass ich irrtümlich das Social Intranet auch als Social Collaboration gesehen habe. Auf der Produktseite tixxt wird ein klarer Unterschied zwischen beiden Ausdrücken formuliert. Social Intranet wird im Gegenteil zu Social Collaboration Produkten für das Alltagsgeschäft genutzt. Darunter fallen, also Intranets und in der Sozialen Arbeit Klientendokumentationen. Auf diesen Programmen/ Plattformen speichert man alle relevanten Informationen, wie Gesprächsdokumentationen, Arbeitsdokumente etc. Es wird nicht auf ein spezifisches Ziel hingearbeitet.

Nun mit den Tools von Social Intranet arbeitete ich bereits seit geraumer Zeit und ist in meinen bisherigen Arbeitsfeldern, der Pflege und Sozialen Arbeit weitgehend etabliert. Diese Tools haben sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und sich für verschiedene Bereiche spezialisiert und auf die Bedürfnisse abgestimmt. So sind in firmeninternen Intranets oder Clouds wie Dropbox und Google Drive, Funktionen wie in einem Dokument arbeiten zu können möglich. Doch Programme oder Arbeitstools von Social Collaboration beinhalten noch einige Funktionen mehr.

Im Zusammenhang eines Praxisprojektes arbeiten wir mit Microsoft Teams. Neben dem üblichen Dateien- Upload und der gleichzeitigen Nutzung von Dokumenten, bietet MS Teams Funktionen an wie Besprechungen zu planen und online über einen Chat oder Videochat durchzuführen. Das Positive daran finde ich, dass man sich so unabhängig vom Aufenthaltsort mit den anderen Teammitgliedern verständigen kann und alle Dokumente und Inhalte auf einem Programm abspeichern kann. Doch ich denke MS Teams hat noch sehr viel Potenzial zur Weiterentwicklung. Um ehrlich zu sein lockt es mich nicht mit seiner Übersichtlichkeit oder einer einfachen Bedienung. Das gesamte Team tat sich anfangs schwer die richtigen Funktionen zu finden und wie man sie bedienen konnte. Mir persönlich fehlt, dass wir die Aufgaben nicht in einem Zeitstrahl mit Meilensteilen einblenden können. Oder das die Termine jeweils nur in der Tagesübersicht angezeigt werden. Nun wie ich verstehe sind diese Programme noch eher jung und werden fortlaufend weiterentwickelt. Ich bin gespannt, wie sie sich Weiterentwickeln werden und welche und wo sie Auswirkungen auf unsere zukünftige Arbeit in der Sozialen Arbeit haben werden.

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