Selbstmarketing und Soziale Arbeit

Einführung

Social MediaSexting aber auch die Weitergabe von Passwörtern an den Freund oder die Freundin, sind in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen allgegenwärtige Themen. Ebenfalls befinden sich die Jugendlichen, mit denen ich in der offenen Jugendarbeit oder auf einer Wohngruppe gearbeitet habe, oft im Alter der Berufsfindung. Auf diese beiden Themen, möchte ich mit dem Blick des Identitätsmanagements und des Selbstmarketings Bezug nehmen.

Chancen und Gefahren von Social Media in der Sozialen Arbeit

Als angehende Professionelle der Sozialpädagogik sehe ich mein Arbeitsfeld ganz klar im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Beinahe jeder Jugendliche hat ein eigenes Smartphoneund somit Zugang zum Internet. Hierbei kommt es immer wieder zu prekären Situationen mit Sozialen Medien. So gibt es immer wieder  Jugendliche, welche sich selbst anhand von Bildern oder Nachrichten ihre Zukunft verbauen. Hier sehe ich ganz klaren Handlungsbedarf in meiner Arbeit, in dem ich durch Aufklärungsarbeit versuche, Jugendliche zu schützen aber auch einen angemessen Umgang vorzuzeigen. Denn verbieten kann und will man den Umgang mit Sozialen Medien nicht. Ein bewusster Umgang ist jedoch von zentraler Bedeutung. Und natürlich bieten Soziale Medien sowohl für die Jugendlichen als auch für die Sozialarbeitenden viele Möglichkeiten. So wird uns beispielsweise die Kontaktaufnahme mit Klienten über  Whatsapp oder Instagram vereinfacht. Aus meiner Erfahrung können Jugendliche in Jugendtreffs am einfachsten über Instagram erreicht werden. So kann man auch über diesen Kanal die Öffnungszeiten bekannt geben aber auch aktiv Beiträge für Jugendliche erstellen.

Selbstmarketing und Social Media

Social Media ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken und verbreitet sich in immer neuen Arten rasant. Auch wenn ich nicht Wirtschaft studiere, sehe ich es als meine Aufgabe auch in solchen Bereichen auf dem neusten Stand zu sein. Denn ich denke, dass man in vielen Tätigkeitsfeldern der Sozialen Arbeit mit Menschen zu tun hat, welche zum Beispiel auf Arbeitssuche sind. Als Ansprechpartner für solche Personen ist es mir ein Anliegen, dass ich mich auch im Bereich des Selbstmarketing auskenne. Da vermehrt auch Bewerbungen über LinkedIn oder Xing ablaufen, werde ich mich persönlich mit diesem Themenbereich vertieft auseinandersetzen. Dies darum, weil ich meine Arbeit fachgerecht erledigen will. Deswegen bin ich der Meinung, dass es in meiner Verantwortung steht, mich auch mit wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzten. Nur so kann ich meinen Klienten und Klientinnen gerecht werden.

Fazit

Soziale Medien bieten im Bereich der Sozialen Arbeit vor allem in Bezug auf die Identitätsfindung von Jugendlichen Gefahren. Von diesen abgesehen, bieten sie aber auch ungemein viele Chancen, sowohl für die Klienten als auch für die Fachkräfte selber.

Und auch wenn es die Jobsuche im Bereich der Sozialen Arbeit aktuell (noch) nicht unbedingt erfordert, beispielsweise anhand eines LinkedIn Profil aktiv zu werden. So bin ich trotzdem der Ansicht, dass es für unsere Klientinnen und Klienten umso wichtiger ist, dass wir uns dennoch in diesen Bereichen auskennen. Denn wir, aus dem Bereich der Sozialen Arbeit, sind Ansprechpartner für ganz unterschiedliche Personen aus verschiedenen Lebensbereichen. Diese dürfen den Anspruch haben, dass wir auch im Bereich des Selbstmarketings auf dem aktuellen Stand sind und sie somit fachgerecht beraten und unterstützen können. Die Soziale Arbeit wird auch weiterhin von den Professionellen fordern, ihre Klienten und Klientinnen auf eine Zukunft, welche sehr ungewiss ist, vorzubereiten und sie zu begleiten.

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