Social Collaboration Tools im Studium

Einleitung

Social Collaborationbedeutet die gemeinsame und vernetzte Zusammenarbeit von mehreren Personen. Laut der Studie«Advanced social technologies and the future of collaboration» von McKinsey, werden Social Collaboration Tools in Unternehmungen immer gefragter. Klar ist, dass der Einsatz von solchen Tools zu einer Veränderung der Art und Weise wie gearbeitet wird, führt. Die Kommunikation ist weniger eingeschränkt, Hierarchien scheinen an Wichtigkeit zu verlieren und zusätzlich lassen sich Teams schneller und selbstständiger organisieren. Dies führt dazu, dass Arbeiten vermehrt projektbasiert ablaufen.

Tools im Studium

Diese mehr oder weniger neuen Formen der Zusammenarbeit sind auch aus dem Studium an der Fachhochschule St. Gallen kaum mehr wegzudenken. Dies beginnt beim beinahe täglichen Gebrauch von Wikipedia oder in meinem Fall der Dropbox. Für mein Studium habe ich alle meine Dokumente auf der Dropbox gespeichert und kann somit von jedem Ort aus, an dem ich Zugang zum Internet habe, arbeiten.

Spezifischer und für mich eine neue Form zu arbeiten, ist es im Praxisprojekt, welches wir im Rahmen des Studiums absolvieren müssen. Hierbei arbeiten wir in einer Gruppe mit MS Teams. Die Arbeit mit diesem Collaboration Tool ist für mich erstmalig weshalb ich mich zuerst zurechtfinden muss. Eine genauere Vorstellung darüber, wie eine solche Zusammenarbeit aussehen kann, hat mir dieses Semester ein Modul in meinem Studium gezeigt. Die Vorlesung war so aufgebaut, dass der gesamte Inhalt auf Google Drivein einer Art Excel Dokument war. Jeder Student und jede Studentin hatte darauf Zugriff und konnte an diesem Dokument arbeiten. So wurde die Vorlesung gemeinsam und zeitgleich mit Inhalten gefüllt.

Auch dies war für mich etwas ganz Neues. Es hat mir aber gezeigt, wie und dass so eine gemeinsame Arbeit funktionieren kann. Dies war zeitsparend, interaktiv und konnte gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen stattfinden. Meiner Meinung nach ist die persönliche Interaktion und Kommunikation im Raum dadurch jedoch etwas verloren gegangen. Dass es die Arbeit von verschiedenen Orten, zum Teil auch von der ganzen Welt aus, vereinfachen kann, sehe ich ganz klar als Vorteil. Dass es aber auch Risiken bietet, wie beispielsweise bereits erwähnt der teilweise Verlust einer realen Kommunikation, darf meiner Ansicht nach nicht ausser Acht gelassen werden.

Fazit

Wie McKinsey in seiner Studie sagt, wünschen sich die meisten Mitarbeiter immer mehr Möglichkeiten für eine flexible Zusammenarbeit. Dass diese Kooperationen vor allem digital ablaufen hat viele Vorteile. So sind die Teams unabhängig von Ort und Zeit miteinander verbunden. Dadurch wird die sowohl die Kommunikation als auch die Zusammenarbeit erleichtert. Zusätzlich können hierbei Kosten minimiert werden. All jene Punkte sehe ich als grosse Chancen und diese sind zum Teil bereits jetzt nicht mehr wegzudenken. Jedoch muss, vor allem auch im Bereich der Sozialen Arbeit, in welcher es immer um Menschen geht, auf einen sicheren Datenschutz grossen Wert gelegt werden. So muss von den Projektauftraggebern sichergestellt werden, dass sensible Informationen nur gewissen Personen zur Verfügung stehen.

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