Selbstvermarktung durch Social Media in der Sozialen Arbeit

Social Media hat sich in den letzten Jahren mit hoher Geschwindigkeit in der Gesellschaft etabliert. Wirtschaftler oder Politiker nutzen Plattformen wie Xing und LinkedIn immer öfters für ihre berufliche Laufbahn respektive als Selbstvermarktung. In der Sozialen Arbeit habe ich aus meinen eigenen Erfahrungen noch wenig Einfluss von Social Media festgestellt, besonders nicht in den Bewerbungsabläufen. Deshalb wird sich dieser Blogeintrag mit den Fragen befassen, welchen Stellenwert Social Media in der Sozialen Arbeit hat und wie diese verwendet wird.

Xing und Linkedin

Die Netzwerke wie Xing und LinkedIn basieren auf einen Wissensaustausch. Sie ermöglichen den Nutzern einen Austausch untereinander und mediale Inhalte zu teilen. Somit bilden sie eine riesige Kontaktbörse. Bei beiden ist die Möglichkeit vorhanden, das eigene Netzwerk zu erweitern. Im Allgemeinen geht es um die Selbstvermarktung der eigenen Person. Xing und LinkedIn ermöglichen Karrierechancen, Kontaktaufnahmen mit Unternehmern und bieten die Möglichkeit an die Unternehmen auf einen aufmerksam zu machen, bevor man sich bewirbt. Die aktive Teilnahme lohnt sich auch bei einer bestehenden Beschäftigung, da sich die berufliche Laufbahn jederzeit verändern kann.

Social Media in der Sozialen Arbeit

Erst ein kleiner Teil der schweizerischen sozialen Organisationen verwenden die Möglichkeit der Social Media. Die Affinität ist je nach Arbeitsfeld in der Sozialen Arbeit sehr unterschiedlich. Es zeigt sich in der Jugendarbeit, dass die Nutzung von Social Media weit verbreitet ist wie zum Beispiel Facebook, da Kinder und Jugendliche in der heutigen Zeit damit aufwachsen. Ältere Personen haben weniger einen direkten Kontakt zu Social Media, deshalb ist es in diesen Arbeitsfeldern weniger vorhanden (vgl. sozialinfo.ch, 2013).

In der Sozialen Arbeit werden diverse Gespräche geführt um dem Klienten oder der Klientin Unterstützung und Hilfe, bei einer erschwerten Situation, zu gewährleisten. Die direkte Kommunikation respektive der Austausch spielen hierbei eine wesentliche Rolle sowie in den Bewerbungsgespräche. Deshalb steht die Soziale Arbeit eher kritisch zu neuen Kommunikationsformenwie diese in der Social Media vorzufinden sind.

Fazit: Social Media und Soziale Arbeit 

In der Sozialen Arbeit ist der Trend aktiv auf Social Media zu sein langsam aber zunehmend. In bestimmten Bereichen ist die Verwendung von Social Media mehr gegeben wie in anderen. Meiner Meinung nach wird die Verwendung von Social Media immer wichtiger. Einerseits damit diverse Klientel angesprochen werden können und anderseits als eine Möglichkeit der Vermarktung der Organisation. Die Selbstvermarktung der eigenen Person auf Plattformen wie Xing und LinkedIn ist in der Sozialen Arbeit selten gegeben. Xing und LinkedIn bieten viele Möglichkeiten an um die persönliche berufliche Laufbahn zu bewegen und um neue Kontakte zu knüpfen. Jedoch denke ich, dass es schwierig ist dies in der Sozialen Arbeit zurzeit umzusetzen, da es mit einem Zeitaufwand verbunden ist und technisches Wissen voraussetzt, welches im Studium der Sozialen Arbeit nicht behandelt wird. Die Persönlichkeitsrechte spielen eine grosse Rolle in der Sozialen Arbeit. Da in der Social Media die Gefahr einer Persönlichkeitsverletzung besteht, sieht die Soziale Arbeit diese kritisch entgegen.

Literaturverzeichnis

sozialinfo.ch (Hrsg.). (2013). Soziale Arbeit & Social Media. Leitfaden für Institutionen und Professionelle der Sozialen Arbeit. Bern: sozialinfo.ch.

 

 

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