Im Rahmen des IDKS Moduls «Social Media wenn, dann aber richtig» schreibe ich zwei Blogeinträge über die Netzwerkplattformen LinkedIn und XING. Ich habe mich auf den Plattformen registriert, um meine eigene Meinung darüber zu bilden, da ich mich demnächst bewerben muss. Nach einem theoretischen Teil teile ich meine persönliche Erfahrung. Zum Schluss des zweiten Blogs möchte ich die beiden Plattformen gegenüberstellen und ein Fazit ziehen, welche der beiden für mich geeigneter ist.
Mit über 467 Millionen Mitgliedern in mehr als 200 Ländern und Regionen ist das zu Microsoft gehörende Portal LinkedIn das zurzeit grösste Berufsnetzwerk. In der D-A-CH-Region wurde Mitte 2016 die Marke von acht Millionen Mitgliedern überschritten. Das Unternehmen versucht mit seiner Plattform Fach- und Führungskräfte miteinander zu verbinden und ermöglicht ihnen Zugang zu Jobangeboten, News, Updates und Insider-Informationen. Auf Unternehmensseiten können Personen mehr über ein Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen sowie Karrieremöglichkeiten erfahren.
Vorteile
LinkedIn ist ein internationales Netzwerk. Für Nutzer, welche sich international orientieren, international arbeiten oder ein internationales Netzwerk pflegen, ist LinkedIn die richtige Plattform. Zusätzlich ist es die weltweit grösste Netzwerkplattform, weshalb auch in den Foren und Gruppen aktuelle Beiträge zu finden sind.
Erste Schritte und persönliche Erfahrung
Nach der Registrierung füllte ich zuerst die Ausbildung aus. Bei der Eingabe der entsprechenden Namen oder Bezeichnungen gibt mir LinkedIn bereits Vorschläge für die registrierten Universitäten und Studienfächer. Ich finde es schade, dass sich die Fachhochschule St.Gallen nicht registriert hat. Ich persönliche hatte damit gerechnet. Die Berufserfahrungen ist analog der Ausbildung einzutragen. Man kann bei der schulischen Ausbildung und bei der Berufserfahrung Dokumente hinzufügen, wie beispielsweise Zertifikate oder Zeugnisse. Darauf konnte ich die meine Fähigkeiten und Kenntnisse auswählen. Diese können von anderen Personen bestätigt werden. Dieses System finde ich im Grundsatz ganz gut, jedoch können Kollegen diese als gut bewerten, um auf dem Markt attraktiver zu wirken. Somit sind die Bestätigungen nicht wirklich repräsentativ. Zum Schluss kommen die wichtigsten Einstellungen. Unter Konto, Datenschutz und Kommunikation gibt es viele Einstellungen die man tätigen kann. Es ist wichtig, dass diese genau durchgelesen werden, damit am Schluss auch die gewünschten Einstellungen eingestellt sind. LinkedIn hat dies sehr übersichtlich gestaltet.
Als ich mein Profil fertig eingerichtet habe, versuchte ich mein Netzwerk zu erweitern. Bei den vorgeschlagenen Personen befanden sich viele bekannte Gesichter, weshalb mein Netzwerk zu Beginn schnell wuchs. Ich habe jedoch nichts über den Algorithmus gefunden, der mir schlussendlich diese Vorschläge macht. Es war teils beängstigend, wie LinkedIn wusste, wen ich kennen könnte.
LinkedIn macht für mich in verschiedenen Bereichen einen positiven Eindruck. Sei es bei den Einstellungen, der Übersicht oder der Lebhaftigkeit der Beiträge (deutsche und englische Beiträge).