In meinem ersten Blog ging es mir um die Rolle einer Fachhochschule in der Vernetzung von Studierenden und Absolventen mit der Praxis. Wie dort erwähnt habe ich bereits selber positive Erfahrungen damit gemacht. Gerne möchte ich in meinem zweiten Blog das Thema weiterziehen und darauf eingehen, was wir persönlich dazu beitragen können um auf Social Media auf uns aufmerksam zu machen. Es geht dabei nicht darum, Follower zu generieren, sondern mehr im Sinne einer Bewerbung für Unternehmen.
Die wohl bekanntesten Social Media Plattformen zur Vernetzung mit der Arbeitswelt sind Linkedin und Xing. Einer der Hauptunterschiede zu Facebook, Instagram und Co. liegt darin, dass keine persönlichen Fotos geteilt werden. Es geht also beispielsweise nicht darum, der Welt seine letzten Ferien zu präsentieren. Vielmehr liegt der Sinn darin, sein Profil ähnlich wie in einem CV darzulegen und diesen somit möglichen Interessen vorzulegen.
So hat sich Linkedin auch als Unternehmensziel festgelegt, dass sie Fach- und Führungskräfte weltweit miteinander verbinden möchten. Diese Art von Social Media sollte aus meiner Sicht unbedingt genutzt werden. Wie ich auch aus anderen Blogeinträgen dieser Seite erfahren konnte, wird das Recruitment über Social Media immer wichtiger. Immer weniger verläuft die Suche nach Arbeitnehmern über die alt bekannte Methode, als wir bei Interesse einer ausgeschriebenen Stelle noch Bewerbungsunterlagen einschickten. Viel häufiger suchen die Unternehmen aktiv selbst aus, wer sich bei ihnen bewerben kann. Linkedin und Xing sollen dabei helfen, diese Kontakte herzustellen. So auch die Aussage von Xing CEO Thomas Vollmoeller: „Wir helfen unseren Mitgliedern, von den Chancen, die der Umbruch der Arbeitswelt mitbringt, zu profitieren“.
Wie im Kontaktunterricht von IKSM auch Herr Custodia und Herr Paparusso klarmachten, ist die ständige Aktualisierung des eigenen Accounts enorm wichtig. So führen Einträge über abgeschlossene Ausbildungen direkt dazu, dass man im Ranking der Recruiter nach oben steigt. Es lohnt sich somit jeder Aufwand, um sein eigenes Profil aktuell zu halten. Es empfiehlt sich, auch kleine Veränderungen einzutragen. Die Unternehmen auf dem Markt sollen immer auf dem aktuellsten Stand sein, ansonsten hält das Interesse an einem Profil oft nicht lange an.
Fazit
Durch die Bearbeitung dieser Blogeinträge ist mir persönlich vor allem noch mal klargeworden, was Social Media aktuell für eine wichtige Rolle spielen kann. Eine Schule kann seinen Studierenden sehr helfen, wenn sie ebenfalls aktiv auf Social Media auf ihre Studierenden und Absolventen aufmerksam macht. Viel wichtiger ist aber, dass sich jede Person selbst fest in den verschiedenen Kanälen positioniert. Wie bereits erwähnt geht es mir hier nicht um das Erlangen von Aufmerksamkeit durch Bilder oder ähnlichem, sondern um das Aufzeigen des beruflichen und schulischen Profils auf den passenden Plattformen.