Selbstmarketing wird in Zeiten von COVID-19 präsenter

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Der digitale Trend setzt sich in verschiedensten Bereichen durch, dass Jahr 2020 beschleunigte auch aufgrund der COVID-19 Pandemie diese Bewegung. Ein Bereich, den ich in diesem Blogeintrag thematisiere, ist das Selbstmarketing für die berufliche Karriere. 

In diesem Jahr war es aufgrund des Corona Virus nicht möglich normales Networking zu betreiben, deshalb gab es eine Verlagerung auf soziale Plattformen, die sich auf das berufliche Netzwerk fokussieren, wie beispielsweise LinkedIn oder Xing. Dieser Trend ist auch aus der Darstellung der Veränderung der LinkedIn-Accounts in der Schweiz zu erkennen.

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/298019/umfrage/anzahl-der-nutzer-von-linkedin-in-der-schweiz/

Eine weitere Tendenz zeigt sich darin, dass Unternehmen ihre potenziellen Mitarbeitenden vermehrt im Internet suchen und sich dadurch von den altbekannten Printmedien trennen. Diese beiden Faktoren wirken verstärkend aufeinander ein, deshalb erhält das Selbstmarketing für den digitalen Auftritt immer mehr an Bedeutung.

Selbstmarketing, was ist das?

Beim Selbstmarketing steht vor allem der Aufbau seiner persönlichen Marke im Vordergrund, um sich und seine eigene Person bei potenziellen Arbeitgebern bestmöglich darzustellen. Dabei wird versucht das eigene Online-Bild aktiv mitzugestalten und zu verbessern. Es ist einerseits wichtig auf beruflichen Netzwerken wie LinkedIn und Xing präsent zu sein und diese Profile zu pflegen. Andererseits sollte man die gewöhnlichen Sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Instagram nicht ausser Acht lassen. Denn Unternehmen und Recruiter scannen in der Regel das ganze digitale Erscheinungsbild eines Bewerbers, dabei wirken freizügige oder Partyfotos oftmals schädigend für die eigene Marke. 

Persönliche Erfahrungen

Da ich mich im letzten Jahr meines Studiums befinde und mich auf mein Berufseinstieg vorbereite, nutzte ich die Chance aufgrund der Corona Pandemie und betrieb Selbstmarketing. Als erstes analysierte ich alle meine bestehenden Social-Media-Konten und befreite mich von allem irrelevanten oder schädlichen Content. Als nächstes erstellte ich ein LinkedIn-Profil und wies dabei meine Stärken und Interessen auf. Es ist dabei wichtig ein klares Konzept zu erstellen und sich zu positionieren. Weitere wichtige Schritte sind sich ein Netzwerk aufzubauen und die Profile regelmässig zu pflegen und einander anzupassen. 

Vor- und Nachteile von Selbstmarketing

Durch die gesammelten Erfahrungen konnte ich mir ein Bild von Selbstmarketing machen, deshalb thematisiere ich in diesem Abschnitt die Vor- bzw. die Nachteile. Zu den grössten Vorteilen zähle ich die Möglichkeit sich optimal darzustellen und zu positionieren. Ein weiterer positiver Effekt ist das Pflegen seines Netzwerkes, Plattformen wie LinkedIn und Xing vereinfachen es, mit ehemaligen Kommilitonen, Mitarbeitenden oder Freunden in Kontakt zu bleiben. Als negativ zeigte sich jedoch, dass es viel Zeit und Aufwand benötigt sich immer aktiv um seine Profile zu kümmern und alles gepflegt zu halten. Wer Hilfe dabei benötigt, findet im Internet zahlreiche Ratgeber wie man sich optimal selbstvermarktet

Fazit

Im Grossen und Ganzen sehe ich mehr Vorteile als Nachteile im Selbstmarketing, der Aufwand sich optimal darzustellen und die Profile aktuell zu halten ist nicht zu unterschätzen. Auf der anderen Seite zeigen sich die grossen Vorteile der Kommunikation und der Webpräsenz. Die Chance seine Karriereziele zu erreichen ist der Aufwand, den man betreiben muss, auf jeden Fall wert. 

Quellen:

Steiner, D. (2020, 29. Oktober). Selbstmarketing [Vorlesungsfolien]. OST Ostschweizer Fachhochschule. https://elearning.fhsg.ch/mod/resource/view.php?id=344308

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