In diesem Blogbeitrag gehe ich auf die Social Collaboration ein und zeige auf wie es bereits heute den Alltag begleitet, welche Chancen für die Zukunft bestehen und was für Erfahrungen ich zu dem Thema bereits gesammelt habe.

Definition
Unter Social Collaboration versteht man die Zusammenarbeit von Teams mit Hilfe von technischen Mittel wie beispielsweise Software. Dabei sind die Teams und Gruppen oftmals räumlich und zeitlich getrennt und haben die Möglichkeit durch Social Collaboration gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Zu beachten ist, dass Social Collaboration aus drei Ebenen besteht, es gibt die Toolebene, dabei bieten Softwares beispielsweise Microsoft Teams die Chance zur Kollaboration. Eine weitere Ebene ist die des Menschen, er erwirbt Kompetenzen und Fähigkeiten in der Zusammenarbeit miteinander. Zu guter Letzt gibt es noch die Organisation, hier zeigt sich eine Veränderung in den Arbeitsprozessen, was zu einer anderen Arbeitskultur bis hin zu einer neuen Organisationskultur führt.
Social Collaboration im Arbeitsalltag
Studien zeigen, dass Social Collaboration für Unternehmen einige Vorteile bietet, obwohl räumlich und zeitlich voneinander getrennt, verbessert Social Collaboration die Kommunikation zwischen den Mitarbeitenden. Diese Verbesserung führt wiederum zu einer Effizienzsteigerung, wovon vor allem die Unternehmen profitieren. Ein weiterer Vorteil liegt auch darin, dass die netzwerkartige Zusammenarbeit Unternehmen, welche sich auf dem Weg zu einer digitalen Unternehmenskultur befinden, unterstützt. Jedoch besteht bei vielen Unternehmen noch eine gewisse Skepsis gegenüber Social Collaboration, da sie einerseits ein hohes Risiko im Datenschutz und hohe Implementierungskosten befürchten.
Social Collaboration im Studium
Während meines Studiums durfte ich schon einige Erfahrungen mit Social Collaboration sammeln. Einerseits bei der Bearbeitung von verschiedenen Projekten, bei der man als Gruppe teilweise gemeinsam oder zeitlich getrennt digital an einer Arbeit schreibt. Andererseits findet heutzutage aufgrund vom Coronavirus der Unterricht vorwiegend per Fernunterricht statt, was die Anwendung und Entwicklung von Social Collaboration im Studium vorantreibt. Es zeigt sich auch, dass Social Collaboration eine Chance für den Fernunterricht bietet, Personen, die bisher aufgrund von persönlichen Gründen an keinem Präsenzunterricht teilnehmen konnten, haben nun die Möglichkeit ein Studium von zuhause aus zu absolvieren. Dies bietet wiederum Universitäten die Chance neue Studierende für sich zu gewinnen und ihr Angebot zu erweitern.
Fazit
Es zeigen sich wie thematisiert einige Chance in der Social Collaboration, zu den grössten Vorteilen gehört sicherlich die Effizienzsteigerung, welche Unternehmen helfen kann, sich gegenüber Konkurrenten durchzusetzen und sich für die Zukunft optimal zu platzieren. Studierende profitieren einerseits wie Unternehmen von der Effizienzsteigerung, andererseits sind sie bereits gegenüber Social Collaboration sensibilisiert und können dies im späteren Berufsalltag anwenden. Allgemein ist zu erkennen, dass Social Collaboration an Präsenz gewinnt, denn die Corona Pandemie zwingt viele Unternehmen zu diesem Wandel und verringert Hemmnisse diese zu implementieren. Es bleibt zu hoffen, dass Unternehmen von den Vorteilen profitieren und diesen Weg hin zu einer digitalisierten Arbeitswelt fortsetzen.
Quellen:
Zimmermann, H. (2020, 5. November). Social Media und Kollaborationsmanagement [Vorlesungsfolien]. OST Ostschweizer Fachhochschule. https://elearning.fhsg.ch/pluginfile.php/382904/mod_resource/content/5/IKSM%20HS%2019%20-%20Kollaborationsmanagement%20-%20hdz.pdf