
In Zeiten in denen ein Virus der Menschheit die Freiheit nimmt, sich uneingeschränkt zu bewegen, sich zu treffen, miteinander zu arbeiten und untereinander zu kommunizieren, ist der so lang aufgebaute Wohlstand ernstlich bedroht. Auch Studierende können ihre Fakultäten nicht mehr besuchen, da sich zu viele Personen in einem Raum befinden. Hier stellt Social Collaboration eine gute Lösung für das Problem dar.
Tools für Studierende
Collaboration Tools ermöglichen den Studierenden die Zusammenarbeit in Teams im virtuellen Raum. Projekte können so orts- und zeitunabhängig realisiert werden. Eine von Campana & Schott durchgeführte Studie belegt zudem, dass die Nutzung von Collaboration Tools die Effizienz der Nutzerinnen und Nutzer signifikant erhöht. Inzwischen gibt es ein grosses Angebot verschiedenster Tools für Studierende. Sie ermöglichen das virtuelle Teilen von Ideen, Informationen, Dokumenten und Feedbacks. Studierende können ihre Gedanken aufnehmen und mit der Klasse teilen.
MS Teams als 1. Wahl

Insbesondere MS Teams vereint viele dieser Vorteile in nur einem Programm. Gruppen können zeitgleich oder auch asynchron an Dokumenten arbeiten, Videokonferenzen abhalten und ihre fertigen Arbeiten interaktiv präsentieren. Besonders für Studierende die viele Projekte mit unterschiedlichen Teams am Bearbeiten sind, ist die asynchrone Bearbeitung attraktiv. Auch auf Teams gehaltene Vorlesungen können aufgenommen und nach Bedarf erneut angeschaut werden. Einer der Schlüsselvorteile von MS Teams ist jedoch seine starke Integration in Office 365. Es ist beispielsweise möglich OneNote-Notizen direkt über MS Teams zu machen und mit anderen zu teilen. Einfache Office Programme wie Word, Excel und Powerpoint sind zentrale Arbeitsflächen für Studierende. Die starke Verknüpfung macht MS Teams daher gegenüber Konkurrenten wie Zoom oder Cisco oder besonders attraktiv.
Alternative Tools
Wem die MS Teams Lösung nicht zusagt, hat verschiedene alternative Anbieter zur Auswahl. Der grösste ist jedoch sicherlich Slack . Die Plattform bietet fast dieselben Vorteile im Vergleich zur Lösung von Microsoft. Aus Sicht des Studierenden ist jedoch sicherlich anzumerken, dass das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten nicht möglich ist.
Eigene Meinung
Als Student der Ostschweizer Fachhochschule in St. Gallen lernt man schon von Beginn an den Umgang mit verschiedenen social collaboration Tools, wie zum Beispiel Share Point, MS Teams oder auch OneNote. Dies kommt nun allen Studenten zweifelslos zugute und verschafft ihnen auch unweigerlich für der Zukunft die richtigen Skills, um in der Arbeitswelt zurecht zu kommen.