Social Media Marketing

Mit Social Media Marketing lassen sich typische Probleme von KMUs lösen:

Nicht gefunden werden

Das Suchverhalten unterscheidet sich je nach Branche. Bei der Suche nach Restaurants nutzt die Mehrheit das Smartphone. Personen, die auf der Suche nach einer Rechts- oder Steuerberarung sind, benutzten vor allem den Computer bzw. Laptop. Somit ist es für Anbieter zentral, ihre Plattformen nach dem Suchverhalten ihrer Kunden auszurichten. (Steiner, 2020)

Gemäss Statista ist Google die beliebteste Suchmaschine weltweit (Statista, 2019). Für Unternehmen ist es daher von Bedeutung, auf Google präsent zu sein. Google My Business ermöglicht es selbst KMUs sich optimal zu platzieren. Beispielsweise mit Adwords können potentielle Kunden abgefangen werden, wenn sie auf der Suche nach der Konkurrenz sind. Durch die Präsenz auf Google ergeben sich zahlreiche Vorteile. Aktionen und Posts können zielgerichtet platziert und das Suchverhalten der Kunden analysiert werden. Mit dem kostenlosen My Business Eintrag, lückenlosen Daten, einem bestätigten Standort und Fotots kann das Ranking einfach verbessert werden. (Steiner, 2020)

Wenig Frequenz im Laden, neue Kunden finden, wenig Teilnehmer an Events

Kunden lassen sich auf Facebook, Youtube und Instagram finden. Je nach Zielgruppe können Unternehmen verschiedene Plattformen angehen. Die jüngere Generation hält sich eher auf Instagram auf, während die ältere Generation Facebook nutzt. Mit gezielter Werbung kann für Posts eine grosse Reichweite generiert werden. (Steiner, 2020)

Auch Business Netzwerke wie LinkedIn und Xing erweisen sich auch als wertvolle Marketinginstrumente. Durch das Verfassen von interessanten Beiträgen oder die Gruppenfunktion lassen sich Leads generieren. (Steiner, 2020)

Lernende und Fachkräfte finden

Recruiting via Linkedin und Xing nehmen immer mehr zu. Und auch auf Facebook ist es nun möglich Jobanzeigen zu publizieren. (Steiner, 2020)

Abnehmende Werbewirkung

Mit Videos lässt sich mehr Aufmerksamkeit erzielen. Durch sie werden vor allem auch jüngere Zielgruppen angesprochen. Videos wecken mehr Emotionen und führen zu einer längeren Verweildauer. Hinzu kommt, dass Botschaften per Video bei den Kunden besser in Erinnerung bleiben. Sie haben eine bis zu fünfmal stärkere Wirkung als Bilder. (Steiner, 2020)

Starke Konkurrenz durch Online-Shops

Der Online Versandhandel hat in der Schweiz stark zugenommen. Das schliesst eine hohe Ladenfrequenz aber nicht aus. Mit Funktionen wie Webrooming oder Showrooming können Kunden in den Laden gelockt werden. Auch Angebote, die nur im Geschäft einlösbar sind begünstigen diese Situation. (Steiner, 2020)

Schlechte Bewertungen/Image

Es kann vorkommen, dass Kunden ihre negativen Erfahrungen auf den Plattformen teilen. Zunächst ist es dann wichtig, ehrliches Bedauern über die Unzufriedenheit zu äussern. Anschliessend soll sachlich die eigene Meinung und die übliche Handhabung kommuniziert werden. Mit einem konstruktiven Lösungsvorschlag kann man dem Kunden entgegenkommen. Es ist wichtig, Bewertungen regelmässig zu kontrollieren. Unangebrachte Bewertungen können gelöscht werden. (Steiner, 2020)

Meine Eltern haben ein Malergeschäft. Durch die Teilnahme am Modul IKSM wurde mir bewusst, wie wichtig die optimale Präsenz auf Sozialen Netzwerken ist. Ich habe die Sichtbarkeit des Malergeschäfts auf Google geprüft und festgestellt, dass sie sehr schlecht ist. Folglich habe ich einen Google My Business Account erstellt und werde mich demnächst darum kümmern, die Situation zu verbessern.

Quellen:
Steiner, D. (2020, 3. Januar). Social Media Marketing [Vorlesungsfolien]. OST Ostschweizer Fachhochschule. https://elearning.fhsg.ch/course/view.php?id=4581

Schulz, E. (2019, 20. März). Marktanteile der Top 5 Suchmaschinen in der Schweiz im Jahr 2019. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/429680/umfrage/marktanteile-der-meistgenutzten-suchmaschinen-in-der-schweiz/

marketing.ch (2020, 29. September). Social Media Marketing. https://marketing.ch/social-media-marketing/

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