Der Berufseinstieg und das Selbstmarketing

Im Allgemeinen beschreibt das Selbstmarketing grundlegend die eigenen Stärken und Kompetenzen, die für Erfolg und Image essentiell sind. Es zählen daher Geduld und Durchhaltevermögen für den langfristigen und optimalen Workflow.

Wer nicht gefunden wird, existiert nicht, heißt es. Früher ging es darum, wen man kennt. Heute geht es darum, wer mich kennt.

Um sich selbst zu vermarkten, benötigt es ein klares Konzept. So muss man beispielsweise das Private und Berufliche klar trennen, um eine Differenz zwischen Berufsleben und Privatsphäre zu kreieren. Diesbezüglich muss überlegt werden, was man von sich gibt und was besser nicht veröffentlicht werden sollte. Das Image, welches man sich dabei aufbaut, sollte daher nicht durch signifikante Fehler beeinflusst werden. Letzten Endes ist man sein eigenes Produkt, welches man verkaufen möchte.

Die Plattformen Xing und LinkedIn bieten sich besonders für Berufseinsteiger an. Die Business Plattform Xing dient dazu, berufliche Kontakte zu knüpfen oder bereits vorhandene Kontakte zu pflegen. Das Knüpfen von neuen Kontakten entsteht beispielsweise durch das Posten von berufsorientierten Beiträgen. Bei LinkedIn ist es ähnlich. Das Business-Netzwerk bietet ebenfalls die Möglichkeiten an, neue berufliche Kontakte zu knüpfen. Dies geschieht z.B. in Form von einem Profil, welches man sich erstellt. Das Profil weckt die Aufmerksamkeit der jeweiligen Kontakte, wodurch es essentiell ist, dieses zu pflegen und ein übersichtliches Konzept zu besitzen. Mit weltweit über 660 Millionen Nutzern ist LinkedIn sehr umfangreich. Für aktive Jobsucher daher eine ideale Plattform, um optimale Möglichkeiten anzubieten.

Durch LinkedIn habe ich meine aktuelle Stelle bekommen. Da ich über keinerlei Kapazität verfügte, mein Profil zu pflegen, habe ich das Profil im Anschluss temporär offline gestellt. So hat mir LinkedIn viele Vorteile gebracht, denn durch Headhunter erhielt ich verschiedene Jobangebote und konnte mein Gehalt besser verhandeln.

Das Selbstmarketing spielt  in meiner Berufssituation eine wichtige Rolle. Als Temporär-Mitarbeiter lebe ich davon, alle Bedingungen und Anforderungen meiner Vorgesetzten umzusetzen. Ich versuche einige Arbeiten möglichst jeden Tag für den kommenden Dienst abzunehmen.

Ich lade gelegentlich Kollegen auf ein Feierabendbier ein und bringe zudem gerne traditionelle Gerichte mit. So gewinne ich sowohl das Team, als auch die Vorgesetzten für mich, und die allgemeine Freude am Arbeiten steigt.

Durch mein Studium, welches ich im Winter 2019 begonnen habe, kann ich zusätzliches Fachwissen in die Praxis integrieren. Meine Vorgesetzten bemerken dies durch mein sicheres Auftreten auf der Arbeit.

Ich verkaufe mich nicht als FH-Lernender, sondern als FH-Praktizierender. Durch diese Einstellung gelingt es mir, zusätzliche Funktionen auf der Arbeit zu erhalten. Zudem erhalte ich gute Arbeitszeugnisse und vernetze mich mit meinen Vorgesetzten. So habe ich Nummern und Emailadressen in meinem Kalender aktiviert sowie die Aussicht, bald eine Bereichsleitungsfunktion zu erlangen.

Ich stehe im regelmäßigen Austausch mit einigen Kaderärzten, die mir Praktika im Topmanagement, nach Abschluss meines Studiums, ermöglichen möchten. Durch meine Ausbildung vor dem Studium als Pflegefachmann HF fiel mir der Einstieg ins Berufsleben letzten Endes sehr einfach.


Quellen:

Steiner, D. (2020, 29. Oktober). Selbstmarketing [Vorlesungsfolien]. OST Ostschweizer Fachhochschule. https://elearning.fhsg.ch/mod/resource/view.php?id=344308

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