Wir leben heutzutage in einer Stressgesellschaft. Es soll immer mehr, möglichst schnell erledigt sein. Familie, Beruf, Freude soll alles unter einen Hut passen und am besten soll alles zur gleichen Zeit erledigt sein. Durch das Internet wird es möglich immer zeiteffizienter zu Arbeiten. In den letzten Jahren entstanden verschiedene Tools zur Vereinfachung der Zusammenarbeit und Interaktion.
Es gibt 4 Stufen der Interaktion. Die erste Stufe ist die Information, die zweite die Kommunikation, danach kommt die Interaktion, gefolgt von der Kollaboration. Die bildungssprachliche Bedeutung von Kollaboration ist Zusammenarbeit. Im sozialen Mediendiskurs bedeutet Kollaboration, dass verschiedene Menschen an verschiedene Orten, zur gleichen Zeit an etwas arbeiten können. Beispiele dafür sind Dropbox, Microsoft – Team und Wikipedia.
Auch die Profession Soziale Arbeit hat Tools entwickelt um die Effizient der Arbeit zu steigern. Die Software Redline bietet die Möglichkeit, dass Berichte/ Rapporte online für alle Mitarbeiter einer Organisation zugänglich sind. Ebenfalls können diese Beiträge von jedem angepasst und erweitert werden. Die Entwicklung dieser Tools hat vieles vereinfacht, jedoch gibt es auch Gefahren und negative Seiten des Redline.
Stärken des Redline
Mitarbeiter müssen immer auf dem neusten Stand sein, was im Betrieb gelaufen ist. Das Redline ist ein Tool das dies erlaubt.
Durch das Redline kann sehr viel Zeit gespart werden, da Informationsgespräche erstens zeitaufwendiger wären und zweitens es schwierig ist gemeinsame Termine zu finden an denen alle anwesend sein können. Ein weiterer positiver Punkt des Redline ist die gegenseitige Kontrolle. Alle können jeder Zeit die Berichte lesen und sich dann Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge geben.
Schwächen des Redline
Bei der schriftlichen Information fällt die Mimik, Gestik und Tonlage weg. So können viele Missverständnisse entstehen. Den 80 Prozent der Kommunikation besteht aus der Körpersprache.
Ein großes Problem bei der schriftlichen Datenerfassung in der Sozialen Arbeit ist, dass sie sehr subjektiv und einseitig sein kann. Menschen werden so oft bloß auf einen Aspekt beschränkt. Leser solcher Texte können dann leicht beeinflusst werden und gehen voreingenommen auf das Klientel zu. Schnell werden Stärken und Ressourcenorientierung vernachlässigt, weil man sich zu stark auf das Dokument verlässt.
Fazit
Wichtig ist, dass das Redline die Kommunikation nicht ersetzt, sie soll bloß ein ergänzendes Hilfsmittel sein. Mitarbeiter müssen für das wertfreie Schreiben und „richtige“ Lesen gut ausgebildet werden, um Diskriminierungen und Schubladisierungen zu verhindern.