Seit dem ich an der Fachhochschule St. Gallen [FHS] studiere, höre ich immer wieder wie wichtig es ist, sich auf Social Media Plattformen wie LinkedIn und Xing „richtig“ zu präsentieren. Das Ziel ist es, dass mich Recruiterinnen und Recruiter besser einschätzen können oder mich sogar gezielt suchen und mir Jobs anbieten statt umgekehrt. Für mich ist das ein spannendes Konzept, also machte ich mich daran, mein LinkedIn und Xing Profil zu erstellen. Mit der Zeit kam mir jedoch die Frage: worauf muss ich eigentlich bei meinem LinkedIn und Xing Profil achten, damit es möglichst aussagekräftig und für mich positiv wirkt? Man wird zwar Schritt-für-Schritt durch die einzelnen Kategorien geführt, die man ausfüllen soll, doch war ich mir nie sicher, ob das so auch ausreicht? Also begann ich zu recherchieren, was ein solches Profil aussagekräftig macht und worauf Recruiterinnen und Recruiter bei den Bewerberinnen und Bewerber achtet.
Aktualität: Ihr Profil sollte immer auf dem aktuellsten Stand sein und gepflegt werden. Haben Sie eine neue Stelle oder dürfen Sie bei Ihrer aktuellen Stelle mehr Funktionen übernehmen? Schreiben Sie es in Ihr Profil. Einer Recruiterin bzw. einem Recruiter fällt es sofort auf, wenn das Profil nicht gepflegt wird.
Aktivität: Es ist zwar nicht negativ, wenn man die Beiträge und Diskussionen von anderen nur liest und nicht kommentiert, jedoch kann es sehr positiv wirken, wenn man sich einbringt.
Profilbild: Das Foto sollte ein typisches Bewerbungsfoto sein. Also achten Sie auf die Kleidung und ein freundliches Lächeln. Das Bild ist vor allem wichtig, wenn Sie im Ihrem zukünftigen Beruf Kundenkontakt haben.
Selbstbeschreibung: Die Selbstbeschreibung ist in der Regel ein Kurzprofil über Sie selbst. Welche Stärken zeichnen Sie aus? Welches Ziel haben Sie in Ihrer Karriere?
Keywords: Sie erleichtern es den Recruiterinnen und Recruiter nach Ihnen zu suchen. Typischerweise findet man Keywords in Stellenanzeigen, von Berufen, die Sie interessieren.
Qualifikationen: Die Qualifikationen sollten möglichst mit denen übereinstimmen, die Sie im Lebenslauf schon genannt haben. Hier schaut eine Recruiterin bzw. ein Recruiter vor allem auf Unstimmigkeiten zwischen dem Lebenslauf und Ihrem Profil. Je nachdem kann es so wirken, als ob Sie eine Qualifikation übertrieben darstellen wollen, wenn Sie nur an einem Ort genannt wird. (karrierebibel)
Meiner Meinung nach ist nicht nur das Social Media Profil entscheidend. Man sollte auch mit der eigentlichen Bewerbungsschreiben und mit dem Lebenslauf punkten. Das Profil kann aber als Ergänzung genutzt werden, da vermutlich nicht alle Qualifikationen in einen Lebenslauf oder ein Bewerbungsschreiben passen.
Quelle:
karrierebibel. (o.D.). Linkedin-Profil: Darauf achten Personaler und Recruiter.