Marketing in der Sozialen Arbeit

Im ersten Blogeintrag wurde verdeutlicht, dass die Selbstvermarktung in der Sozialen Arbeit noch keinen richtigen Platz gefunden hat. Nun stellt sich die Frage, ob eine Organisation der Sozialen Arbeit Internetpräsenz benötigt? Die Verknüpfung der Begriffe Öffentlichkeitsarbeit und Soziale Arbeit ist im ersten Moment divergent. Jedoch zeigt sich, dass zum Beispiel der klassische Internetauftritt als eine Form von Öffentlichkeitsarbeit auch in der Sozialen Arbeit zum Standard geworden ist.

 

Präsenz im Internet: Google

Um Informationen über das Angebot und Dienstleistungen einer Organisation oder eines Unternehmens ausfindig zu machen, suchen viele Menschen auf über Smartphone, Laptops oder Tablets auf Google. Durch das Tool Google My Business können Organisation der Sozialen Arbeit kostenlos sich auf Google registrieren. Diese Tool bietet die notwendige Onlinepräsenz , sowie die Google-Suche und Google-Maps an. Dadurch kann das Klientel bereits Vorabinformationen über die Organisation finden und sich ein Bild machen. Dieses einfach Tool sollte jede Organisation aufweisen, da es zu der Lebenswelt der Klientel gehört.

 

Öffentlichkeitsarbeit in der Sozialen Arbeit

Soziale Arbeit benötigt Öffentlichkeitsarbeit um das Anliegen von der Organisation zu repräsentieren, deshalb bildet die Öffentlichkeitsarbeit zum Beispiel in Form von Internetpräsenz oder im Allgemeinen durch Social Media immer mehr eine wichtige Handlungsmethode in der Sozialen Arbeit. Hohmann (2014) erklärt in seinem Buch zudem, dass die Öffentlichkeitsarbeit sehr bedeutsam für soziale Organisationen ist, um das Image und die Leistungen nach aussen zu vermitteln, aber auch als Möglichkeit mit verschiedenen Zielgruppen in Beziehung zu treten. Zudem kann ein positives Bild im Internet Sympathie und Verständnis für die Ziele und der Organisation geweckt werden (vgl. S. 103).
Jedoch muss gesagt werden, dass die Soziale Arbeit auf Social Media wie zum Beispiel Instagram oder Twitter noch nicht sehr aktiv ist. In der offen Jugendarbeit wie zum Beispiel in Solothurn findet man die Organisation sowohl auf Facebook wie auch auf Instagram und Snapchat. Wiederrum weniger ist die Social Media als Öffentlichkeitsarbeit bei älteren Menschen wiederzufinden.

 

Fazit 

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Soziale Arbeit Präsenz im Internet beziehungsweise immer mehr und in Richtung Social Media benötigt. Durch die mediale Präsenz können bestimmte Zielgruppen angesprochen werden und man bekommt bereits einen Einblick von der Organisation. Meiner Meinung nach sollte die Soziale Arbeit aber nicht nur die Öffentlichkeitsarbeit als ein „Werbeportal“ für die Dienstleistungen nutzen, sondern um bestimmte Zielgruppen durch die Angebote anzusprechen.

 

Literaturverzeichnis

Hohmann, Andreas W. (2014). Marketing für Soziale Arbeit und Initiativen. Ein Handbuch (1. Aufl.). Neu-Ulm: AG SPACK Bücher.

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