{"id":865,"date":"2018-11-29T14:10:03","date_gmt":"2018-11-29T14:10:03","guid":{"rendered":"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/?p=865"},"modified":"2018-11-29T14:10:03","modified_gmt":"2018-11-29T14:10:03","slug":"social-media-marketing-im-non-profit-und-profit-bereich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/?p=865","title":{"rendered":"Social Media Marketing im Non-Profit und Profit Bereich"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Calibri\"><span style=\"color: #000000\">Social Media Marketing anhand vom <a href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/unternehmen-und-konjunktur\/Nestles-Abwehr-gegen-Shitstorms\/story\/30642493\">blutenden Affenfinger<\/a>.<\/span><span style=\"color: #000000\"> Greenpeace hatte vor einiger Zeit \u00fcber ein <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ToGK3-2tZz8\">YouTube-Video<\/a><\/span><span style=\"color: #000000\"> berichtet, dass die Palm\u00f6lproduktion von Nestl\u00e9\u2019s Kit-Kat Riegel den Lebensraum von Orang-Utans bedroht und auch deren Population massiv negativ beeintr\u00e4chtigt. In der weltweiten Kampagne sind die W\u00e4lder zu sehen, welche abgeholzt werden und Nestl\u00e9\u2019s Arbeitsweise wird auf eine ironisch-kreative Art diffamiert. Nestl\u00e9 musste sofort reagieren und das Video aus dem Netz nehmen, dies war eher kontraproduktiv, da das Video im Anschluss an diese Aktion mehrmals wieder ins Netz gestellt wurde und somit ein enormes Interesse in ziemlich allen Sozialen Mediakan\u00e4len erreicht wurde. Das entsprechende Video ist auch heute noch auf YouTube ersichtlich und wurde durch aktive NutzerInnen immer wieder gepostet. Immer wieder wurden kritische Kommentare durch User, durch Nestl\u00e9 verbannt. Erst diese Aktion hat der Nestl\u00e9 Spitze und deren Marketingchef gezeigt wie wichtig Social Media sein kann und wie offen und gross dieses Netzwerk ist, nicht nur f\u00fcr kapitalistische Zwecke. Der Zugang zu Sozialen Medien ist allen offengestellt und somit von enormer Bedeutung auch f\u00fcr Menschen die gar keine Gelder f\u00fcr Werbung oder Social Media-Marketing ausgeben k\u00f6nnen. Im Anschluss an die Aktion hat Nestl\u00e9 mit den grossen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Silicon_Valley\">Silicon Valley Akteuren<\/a>, strategische Massnahmen eingeleitet, sodass solche Situationen in Zukunft vermieden werden k\u00f6nnen. Somit wurde festgelegt, dass in Zukunft 12% des Marketingbudgets f\u00fcr Social Media benutzt werden soll und somit weniger f\u00fcr die klassischen Marketingstrategien. Die Kehrseite dieser Aktion durch Greenpeace ist, dass Nestl\u00e9 nat\u00fcrlich affiner auf solche Situation reagieren wird, dies vor allem auch, da die Wichtigkeit dieser Plattform erkannt wurde. Social Media als Verst\u00e4rker kann nat\u00fcrlich auch unternehmensseitig als enorm potenzialgeladene Plattform benutzt werden. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;font-family: Calibri\">Zum Schluss dieser <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2010-03\/nestle-regenwald\">ganzen Aktion von Greenpeace<\/a>, hat Nestl\u00e9 die Zusammenarbeit mit dem <a href=\"http:\/\/wwf.panda.org\/our_work\/forests\/deforestation_causes\/forest_conversion\/?329152\/WWF-advisory-to-buyers-and-investors-of-the-Sinar-Mas-Group-Asia-Pulp-and-Paper\">indonesischen Palm\u00f6l-Konzern Sinar Mas<\/a> gek\u00fcndigt, da der gesellschaftliche Druck zu hoch wurde. Bei Unternehmen wie Nestl\u00e9 muss deshalb vor jedem Produktekauf ein Realit\u00e4tscheck gemacht werden, da viele Beispiele zeigen wie Produkte durch Werbung und Marketing in ein Bild ger\u00fcckt werden, welches die Konsumenten teilweise nicht so kaufen w\u00fcrden. Auch Repression im Netz durch Verbannung von Kommentaren und l\u00f6schen lassen von Eintr\u00e4gen, f\u00fchrt zu einer nicht immer voll erfassbaren Situation f\u00fcr die KonsumentInnen. Der Druck \u00fcber Soziale Netzwerke ver\u00e4ndert auch die Arbeitsweise von grossen Unternehmen und auch die zunehmenden Individualisierungstendenzen f\u00f6rdern, eine bewusstere Lebensweise der Konsumenten. Unternehmen werden in Zukunft immer mehr M\u00fche haben Ihre \u00f6konomischen Ziele zu realisieren, wenn sie nicht fair produzieren. Durch Social Media erhalten somit die Konsumenten in der Komplexit\u00e4t der Wirtschaft, wieder einen Teil ihrer Macht als Endverbraucher zur\u00fcck. Social Media Marketing ist deshalb als Chance f\u00fcr Unternehmen zu sehen, welche durch faire Arbeit ihre Reichweite erweitern wollen, jedoch als Gefahr f\u00fcr Unternehmen welche nicht bereit sind sich gegen\u00fcber der Gesellschaft vollumf\u00e4nglich zu \u00f6ffnen und einen Blick hinter die Kulissen zu erm\u00f6glichen. Durch Soziale Medien und die daraus entstehende Schwarmintelligenz k\u00f6nnen somit Marketingtricks schneller entlarvt und skandalisiert werden.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Social Media Marketing anhand vom blutenden Affenfinger. Greenpeace hatte vor einiger Zeit \u00fcber ein YouTube-Video berichtet, dass die Palm\u00f6lproduktion von Nestl\u00e9\u2019s Kit-Kat Riegel den Lebensraum von Orang-Utans bedroht und auch deren Population massiv negativ beeintr\u00e4chtigt. 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