{"id":3662,"date":"2021-11-14T16:46:33","date_gmt":"2021-11-14T16:46:33","guid":{"rendered":"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/?p=3662"},"modified":"2021-11-14T16:46:33","modified_gmt":"2021-11-14T16:46:33","slug":"kollaboration-wieso-eine-passende-unternehmenskultur-unabdingbar-dafuer-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/?p=3662","title":{"rendered":"Kollaboration \u2013 Wieso eine passende Unternehmenskultur unabdingbar daf\u00fcr ist?"},"content":{"rendered":"\n<p>Eine der gr\u00f6ssten Herausforderungen der digitalen <a href=\"https:\/\/whatis.techtarget.com\/de\/definition\/Collaboration\">Kollaboration<\/a> ist die Festigung einer <a href=\"https:\/\/www.berlinerteam.de\/magazin\/unternehmenskultur-kulturwandel-definition-beispiele-erfolgs-tipps\/\">Unternehmenskultur<\/a>, welche die Kollaboration nicht nur erm\u00f6glicht sondern f\u00f6rdert. Dies zeichnet sich durch drei Dimensionen der Kultur aus:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Kultur des gemeinsamen Arbeitens<\/li><li>Kultur des Teilens<\/li><li>Vertrauenskultur<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Nur wer gewillt ist, mit anderen Personen zusammenzuarbeiten kann \u00fcberhaupt in den Bereich einer Kollaboration vorstossen. Auch eine Kultur des Teilens ist unabdingbar. Personen, welche ihr Wissen oder Ihre Skills f\u00fcr sich behalten und aus Eigenschutz oder aus anderen Motiven diese nicht teilen, wirken gegen das Konzept der Kollaboration. Zudem ist eine <a href=\"https:\/\/www.hrtoday.ch\/de\/article\/entscheidend-fuer-die-vertrauenskultur-ist-haeufig-das-mittlere-management\">Vertrauenskultur<\/a> unabdingbar f\u00fcr die kollaborative Zusammenarbeit. Die Teilnehmer ben\u00f6tigen Vertrauen untereinander. Kollegen, die Ideen oder Resultate als die eigenen verkaufen, l\u00f6sen Misstrauen im Team aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Nebst diesen Voraussetzungen geht aus dem <a href=\"https:\/\/www.projektmagazin.de\/artikel\/kollaboration-was-fuehrung-dazu-wissen-muss_1120835\">Artikel<\/a> des Projektmagazins hervor, dass hierarchische Strukturen und Positionsorientiertes Denken f\u00fcr die Kollaboration nachteilig ist. <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/heterarchy\/a_heterarchie.pdf\">Heterarchie <\/a>ist hier gefordert. Hierf\u00fcr muss aber nicht die gesamte Unternehmensorganisation umgekrempelt werden sondern entsprechende Steuerungselemente eingef\u00fchrt werden. Beispielsweise sollten gemeinsam Rollen definiert werden anstatt der \u00fcblichen Positionen. Zudem sollen im Team Spielregeln f\u00fcr die gemeinsame Zusammenarbeit definiert werden, die von allen Teammitgliedern eingehalten werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr erfolgreiches kollaboratives Arbeiten sind interdisziplin\u00e4res Arbeiten, die Schaffung von Mehrwert f\u00fcr den Einzelnen und f\u00fcr das Ganze sowie eine Ver\u00e4nderungsbereitschaft unabdingbar. Die Unternehmenskultur besteht aus sichtbaren Elementen und unsichtbaren Elemente. Oftmals sind unsichtbare Elemente noch wichtiger als sichtbare Elemente. Dies besagt auch das <a href=\"https:\/\/www.bwl-lexikon.de\/wiki\/eisbergmodell\/\">Eisbergmodell<\/a>. &nbsp;Die Beziehungen unter den Personen sowie das Vertrauen spielen hier gem\u00e4ss der Abbildung entscheidende Rollen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"714\" src=\"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bild-Blogbeitrag-2-1024x714.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3663\" srcset=\"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bild-Blogbeitrag-2-1024x714.png 1024w, https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bild-Blogbeitrag-2-300x209.png 300w, https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bild-Blogbeitrag-2-768x536.png 768w, https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Bild-Blogbeitrag-2.png 1290w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.bwl-lexikon.de\/wiki\/eisbergmodell\/\">Eisbergmodell<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich selbst hatte auch bereits die Chance ein interdisziplin\u00e4res Team in meinem Gesch\u00e4ftsumfeld zu leiten und kollaborativ zu arbeiten. Hierbei musste ich feststellen, dass die Kultur und der Umgang untereinander entscheidend sind f\u00fcr den Erfolg der Arbeit. Es lag nicht nur an mir, sondern an allen Teammitgliedern das Vorgehen mitzubestimmen und den Projekterfolg anzustreben. Durch dieses gemeinsame Ziel und die gemeinsame Verantwortung f\u00fcr das Endprodukt habe ich eine enorme Steigerung in der Produktivit\u00e4t und in der Einsatzbereitschaft festgestellt. Dies hat mich ebenfalls motiviert und so zu positiven Gruppeneffekten gef\u00fchrt. Enorm wichtig hierbei war es, die eigenen Interessen hinten an zu stellen. Denn das Endprodukt hat f\u00fcr einige Beteiligte zu erh\u00f6htem Arbeitsaufwand gef\u00fchrt, aber schlussendlich dem Kunden am besten gedient. Ich freue mich aufgrund dieses positiven Erlebnisses definitiv auf zuk\u00fcnftige Erfahrungen von kollaborativer Zusammenarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle:<\/p>\n\n\n\n<p>Zimmermann, H. (2021, 28. Oktober).&nbsp;<em>Social Media und Kollaborationsmanagement<\/em>&nbsp;[Vorlesungsfolien]. OST Ostschweizerische Fachhochschule.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine der gr\u00f6ssten Herausforderungen der digitalen Kollaboration ist die Festigung einer Unternehmenskultur, welche die Kollaboration nicht nur erm\u00f6glicht sondern f\u00f6rdert. Dies zeichnet sich durch drei Dimensionen der Kultur aus: Kultur des gemeinsamen Arbeitens Kultur des Teilens Vertrauenskultur Nur wer gewillt ist, mit anderen Personen zusammenzuarbeiten kann \u00fcberhaupt in den Bereich einer Kollaboration vorstossen. 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