{"id":3445,"date":"2021-10-30T09:49:14","date_gmt":"2021-10-30T09:49:14","guid":{"rendered":"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/?p=3445"},"modified":"2021-10-30T09:49:14","modified_gmt":"2021-10-30T09:49:14","slug":"kollaboration-im-studium-und-in-der-arbeitswelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/?p=3445","title":{"rendered":"Kollaboration im Studium und in der Arbeitswelt"},"content":{"rendered":"\n<p>Durch die Pandemie wurde die Kollaboration \u00fcber Tools wie, <a href=\"https:\/\/www.microsoft.com\/de-ch\/microsoft-teams\/log-in\">MS Teams<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.skype.com\/de\/\">Skype<\/a> oder <a href=\"https:\/\/explore.zoom.us\/de\/products\/meetings\/\">Zoom<\/a> gest\u00e4rkt. Die Zusammenarbeit wurde nachhaltig ver\u00e4ndert. Die Kollaboration ist informeller geworden und hat sich auf die Remote-Kan\u00e4le verschoben. <a href=\"https:\/\/www.zukunftsinstitut.de\/artikel\/arbeiten-nach-corona\/\">(Zukunftsinstitut, 2021).<\/a> Im Hochschulstudium ist das ja nicht wirklich etwas Neues, doch in der Arbeitswelt wurden alte Strukturen aufgerissen und es entstanden neue Dynamiken. Soll man diesen Wandel vorantreiben und bringt es Vorteile f\u00fcr Unternehmen? Zentral f\u00fcr den Erfolg ist der Grad der Interaktion, Innovationen k\u00f6nnen so schneller realisiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Grad der Interaktion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Studium war die Zusammenarbeit schon vor der Pandemie auf dem Grad der Kollaboration \u2013 zumindest in den meisten F\u00e4llen &#8211; ich kenne das nicht anders. Man arbeitet gemeinsam an einem Problem und schafft gleichzeitig einen Output. Der Inhalt geh\u00f6rt allen, es ist ein hohes Mass an Vertrauen gefordert.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Arbeitswelt ist diese Art der Kollaboration nicht allgegenw\u00e4rtig. Die Vorteile liegen jedoch auf der Hand. Gemeinsam kann man mehr mit einer h\u00f6heren Qualit\u00e4t in k\u00fcrzerer Zeit erreichen. Doch befinden sich die Meisten Unternehmen auf einem tieferen Grad der Interaktion \u2013 siehe Nachfolgende Grafik.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"377\" height=\"211\" src=\"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-8.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3449\" srcset=\"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-8.png 377w, https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-8-300x168.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 377px) 100vw, 377px\" \/><figcaption>Abbildung 1:  Raffl et al. 2014, Vorlesungen Zimmermann, H. D. &#8211; Grad der Interaktion, social Collaboration<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Die Innovationsphasen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie wirkungsvoll ein hoher Grad an Interaktion sein kann, m\u00f6chte ich mit den Innovationsphasen darstellen. R. Waibel und M. K\u00e4ppeli beschreiben die Innovation in ihrem Werk \u00abBetriebswirtschaft f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte\u00bb als einer der wirkungsvollsten Hebel im Management-Cockpit. (Waibel, R. &amp; K\u00e4ppeli, M. 2015). Bis eine Idee umgesetzt wird, dauert es lange. Es dauert vor allem lange, wenn der Grad an Interaktion tief ist. Auf der Nachfolgenden Grafik sind die Schritte von der Idee bis zur Umsetzung zu sehen:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"449\" height=\"163\" src=\"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-6.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3447\" srcset=\"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-6.png 449w, https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-6-300x109.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 449px) 100vw, 449px\" \/><figcaption>Abbildung 2: Raffl et al. 2014, Vorlesungen Zimmermann, H. D. &#8211; Innovationsphasen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ideen und somit Innovationen lassen sich also mit einem h\u00f6heren Grad an Interaktion schneller umsetzen. Somit m\u00f6chte ich den Bogen zur Einleitung nochmals spannen, soll man diesen Wandel in den Unternehmen vorantreiben und f\u00f6rdern?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pers\u00f6nliche Erfahrung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Durch das Remote-Arbeiten werden die Tools f\u00fcr social Collaboration st\u00e4rker genutzt. An dieser Stelle m\u00f6chte ich meine Erfahrung aus meinem Gesch\u00e4ft einbringen. Wir hatten teilweise alte Prozesse und die Online-Tools wurden haupts\u00e4chlich zum Teilen von Informationen verwendet (erste Stufe der Interaktion). Durch das Remote-Arbeiten haben wir weitere und teurere Lizenzen eingekauft. Vor allem haben wir diese Investitionen bei <a href=\"https:\/\/www.skype.com\/de\/\">Skype<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.microsoft.com\/de-ch\/microsoft-teams\/log-in\">Teams<\/a> gemacht. Seit dann werden Ideen schneller umgesetzt. Wir haben im letzten Jahr mehr Prozesse umgestellt als in den letzten 10 Jahren zusammen. Weiter ist die Interaktion st\u00e4rker geworden und Meetings sind Zeiteffizienter. Prozesse werden gemeinsam von allen entworfen, das Vertrauen ist st\u00e4rker geworden und durch die Einsicht in Prozesse, welche erst im Entstehen sind ist die Partizipation der ganzen Unternehmung h\u00f6her. Niemand entwirft einen Prozess f\u00fcr sich alleine, sondern neue Prozesse sind ein Produkt des Teams und der ganzen Organisation.<\/p>\n\n\n\n<p>Quellen:<\/p>\n\n\n\n<p>Raffl. Et. Al. (2014). <em>Beitr\u00e4ge des Forschungsprojektes der Internationalen Bodensee-Hochschule \u201eeSociety Bodensee 2020\u201c zur offenen gesellschaftlichen Innovation<\/em> Abgerufen unter: <em><a href=\"https:\/\/www.zu.de\/institute\/togi\/assets\/pdf\/TOGI-141216-TOGI-Band-10-Raffl-TosiT-Handbuch-V1.pdf\">https:\/\/www.zu.de\/institute\/togi\/assets\/pdf\/TOGI-141216-TOGI-Band-10-Raffl-TosiT-Handbuch-V1.pdf<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Waibel, R. &amp; K\u00e4ppeli, M. (2015). <em>Betriebswirtschaft f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte<\/em>. Z\u00fcrich: Versus.<\/p>\n\n\n\n<p>Zimmermann, H. D. (2021).Social Media Kollaborationsmanagement.(Vorlesungsfolien). Abgerufen unter: <em>&nbsp;PDF Dokument. https:\/\/moodle.ost.ch\/pluginfile.php\/6568\/mod_resource\/content\/6\/IKSM%20-%20Kollaborationsmanagement%20-%20hdz.pdf<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch die Pandemie wurde die Kollaboration \u00fcber Tools wie, MS Teams, Skype oder Zoom gest\u00e4rkt. Die Zusammenarbeit wurde nachhaltig ver\u00e4ndert. Die Kollaboration ist informeller geworden und hat sich auf die Remote-Kan\u00e4le verschoben. (Zukunftsinstitut, 2021). 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