{"id":3416,"date":"2021-10-28T17:55:48","date_gmt":"2021-10-28T17:55:48","guid":{"rendered":"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/?p=3416"},"modified":"2021-10-28T17:57:24","modified_gmt":"2021-10-28T17:57:24","slug":"social-collaboration-wie-setzt-man-dies-im-unternehmen-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/?p=3416","title":{"rendered":"Social Collaboration &#8211; Wie setzt man dies im Unternehmen ein?"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wozu setzt man Social Collaboration ein?<\/h2>\n\n\n\n<p>Es gibt verschiedene Einsatzm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Kollaborationtools. F\u00fcr den Einsatz im Studium eignen sich besonders Plattformen, wie Microsoft Teams oder Zoom. Es lassen sich Kollaborationtools einsetzen, um gemeinsam auf Daten zuzugreifen, Meetings online zu halten und Projekte umzusetzen. Gerade im Zeitalter von Home Schooling, ist der Trend der online Zusammenarbeit steigend. <\/p>\n\n\n\n<p>In der Arbeitswelt versteht man auch die interne und externe Kommunikation \u00fcber Tools zu pflegen. Pers\u00f6nliche Erfahrung habe ich bei einem grossen Schweizer Versicherungsunternehmen gemacht, das ein unternehmensweiten Workspace eingerichtet hat, um berufliche und private News der Mitarbeitenden m\u00f6glichst schnell und transparent teilen zu lassen. Zudem wurde Sharepoint f\u00fcr das Wissensmanagement verwendet, um beispielsweise Dokumente f\u00fcr das Onboarding abzulegen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was braucht es f\u00fcr die Einf\u00fchrung?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Unternehmenskultur ist dabei am wichtigsten. Man muss den Mitarbeitenden zeigen, dass sie sich Austauschen sollen und vertrauen k\u00f6nnen. Die Kultur des gemeinsamen Arbeiten ist dabei zentral. Die Tendenz geht weg von der hierarchischen Gliederung, hin zur Selbststeuerung von Teams und Formen, wie der Holacracy, wie bei der <a href=\"https:\/\/www.liip.ch\/de\/blog\/selbst-organisiertes-unternehmen\">Liip<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.freitag.ch\/de\/holacracy\">Freitag<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kriterien der Einf\u00fchrung von Kollaborationswerkzeuge<\/h2>\n\n\n\n<p>Gem\u00e4ss The Open Societal Innovation Toolbox Band 10 von Dr. Hans-Dieter Zimmermann und J\u00f6rn von Lucke lassen sich die Kriterien in drei unterschiedliche Kriterien unterteilen. Hierzu z\u00e4hlen folgende:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Grad der Interaktion<\/li><li>Phase im (Innovations-) Prozess<\/li><li>Raum-Zeit-Matrix<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Grad der Interaktion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-1024x490.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3423\" width=\"697\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-1024x490.png 1024w, https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-300x144.png 300w, https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-768x368.png 768w, https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-1536x736.png 1536w, https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image.png 1666w\" sizes=\"auto, (max-width: 697px) 100vw, 697px\" \/><figcaption>Darstellung des Grades der Interaktion gem\u00e4ss Baumgarten et. al. (2021)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In dieser Abbildung l\u00e4sst sich verdeutlichen, wie der Grad der Interaktion zunimmt, wenn sich die Intensit\u00e4t der Interaktion und der Grad der Integration steigert. Hat man zu Beginn nur Informationen und somit kaum Interaktion, wandelt sich dies mit der Absicht und Abstimmung bis auf ein gemeinsames Ziel hin. Dies f\u00fchrt von der Koordination bis hin zur Kollaboration, was zu einem gemeinsam erarbeitetem Produkt f\u00fchrt. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Phase im (Innovations-) Prozess<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"206\" src=\"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-1-1024x206.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3424\" srcset=\"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-1-1024x206.png 1024w, https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-1-300x60.png 300w, https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-1-768x155.png 768w, https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-1.png 1332w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die verschiedenen Phasen des Prozesses. Wann wird welches Tool verwendet?<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In der Abbildung sind die verschiedenen Phasen der Prozesse aufgezeigt. Es stellt sich die Frage in welchen Prozessen kann man welches Tool verwenden. Die erste Phase bezieht sich auf die Ideengewinnung und -konkretisierung. Die Phase zwei auf die Konzeptdefinition. Die n\u00e4chste Phase handelt um die Konzeptbewertung und -selektion. In der letzten Phase wird die Markteinf\u00fchrung neuer Produkte betrachtet. Als Beispiel sollten Werkzeuge f\u00fcr die Ideengewinnung sich zum Sammeln und Einholen von Vorschl\u00e4gen, Anregungen, Ideen und Problemen eignen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aspekte von Raum und Zeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-2-1024x578.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3426\" width=\"608\" height=\"342\" srcset=\"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-2-1024x578.png 1024w, https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-2-300x169.png 300w, https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-2-768x433.png 768w, https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/image-2.png 1326w\" sizes=\"auto, (max-width: 608px) 100vw, 608px\" \/><figcaption>Groupware Zeit-Raum-Matrix von TosiT.org (2014)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei der Raum-Zeit-Matrix geht es darum, aufzuzeigen, wie die \u00f6rtliche Unterteilung und der synchrone Gedanke bei Social Collaboration im Zusammenhang stehen. Ist es Beispielsweise wichtig, dass man zu gleicher Zeit am gleichen Ort ist, ist ein Tool kaum notwendig, da die Interaktion Face-to-Face abl\u00e4uft. Ist man jedoch an unterschiedlichen Orten und zeitlich unabh\u00e4ngig voneinander spielt die Kommunikation und Koordination eine grosse Rolle. Hierzu unterst\u00fctzen Softwares wie <a href=\"https:\/\/www.microsoft.com\/de-ch\/microsoft-teams\/log-in\">Teams<\/a> oder <a href=\"https:\/\/slack.com\/intl\/de-ch\/\">Slack<\/a> die Zusammenarbeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schlussgedanke<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fchrt man nun die drei Kriterien zusammen l\u00e4sst sich f\u00fcr jedes Unternehmen, Studienprojekt oder Verein die passende Social Collaboration finden. Um effektiv das passende Tool zu finden, bietet dieses <a href=\"https:\/\/www.mindmeister.com\/de\/271647960?t=OaWePZtyUw\">Mindmap<\/a> einen klaren \u00dcberblick.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellen<\/h2>\n\n\n\n<p>Zimmermann, H. D. (2021, 21. Oktober). <em>Social Media Kollaborationsmanagement<\/em> [Vorlesungsfolien]. PDF Dokument. https:\/\/moodle.ost.ch\/pluginfile.php\/6568\/mod_resource\/content\/6\/IKSM%20-%20Kollaborationsmanagement%20-%20hdz.pdf<\/p>\n\n\n\n<p>Lucke, V. J. (2015). <em>TosiT<\/em> (Bd. 10). epubli GmbH.<\/p>\n\n\n\n<p>LIIP AG. (2016, 30. Juni). <em>Selbst organisiertes Unternehmen \u2013 Fallstudie zur Einf\u00fchrung von Holacracy \u00b7 Blog \u00b7<\/em>. Liip. https:\/\/www.liip.ch\/de\/blog\/selbst-organisiertes-unternehmen<\/p>\n\n\n\n<p><em>UNSERE ORGANISATIONSFORM \u00abHOLACRACY\u00bb<\/em>. (2021). freitag.ch. https:\/\/www.freitag.ch\/de\/holacracy<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wozu setzt man Social Collaboration ein? Es gibt verschiedene Einsatzm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Kollaborationtools. F\u00fcr den Einsatz im Studium eignen sich besonders Plattformen, wie Microsoft Teams oder Zoom. 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