{"id":136,"date":"2017-11-20T10:34:57","date_gmt":"2017-11-20T10:34:57","guid":{"rendered":"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/?p=136"},"modified":"2017-11-23T16:48:43","modified_gmt":"2017-11-23T16:48:43","slug":"chancen-und-gefahren-von-sozialen-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iksm.fhslabs.ch\/?p=136","title":{"rendered":"Chancen und Gefahren von Sozialen Medien"},"content":{"rendered":"<p><strong>Soziale Medien im \u00f6ffentlichen Diskurs<\/strong><\/p>\n<p>Neue Medien sind heute aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Schlagzeilen wie <a href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/digital\/social-media\/jugendliche-sind-immer-und-ueberall-online\/story\/10877660\">\u201eJugendliche sind immer und \u00fcberall online\u201c <\/a>oder <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/gesundheit\/article162663805\/Soziale-Medien-koennen-Einsamkeitsgefuehl-verstaerken.html\">\u201eSoziale Medien k\u00f6nnen Einsamkeitsgef\u00fchl verst\u00e4rken&#8220;<\/a>\u00a0sind fast t\u00e4glich zu lesen. So geraten die sozialen Medien immer \u00f6fter in \u00f6ffentliche Diskurse und oft dr\u00e4ngen sich die Risiken und Gefahren in den Vordergrund des Dialoges. \u201eGerne wird in diesen Diskussionen das Bild einer offenbar Wohlstands- und medienverwahrlosen Jugend herangezogen.\u201c <a href=\"http:\/\/www.springer.com\/de\/book\/9783658070991\">(Alfert, 2014, S. 76)<\/a><u><\/u> Es besteht jedoch kein finaler Konsens dar\u00fcber, ob das Gefahren- oder das Partizipations- und Chancenpotential \u00fcberwiegt und wie die Entfaltung und Nutzungsweisen Jugendlicher durchg\u00e4ngig einzusch\u00e4tzen ist <a href=\"http:\/\/www.springer.com\/de\/book\/9783658070991\">(vgl. Alfert, 2014, S. 77).<\/a> Das Gefahren-, Partizipations- und Chancenpotential m\u00f6chte ich mit diesem Blogbeitrag genauer ausarbeiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gefahren<\/strong><\/p>\n<p>Zu den wohl gr\u00f6ssten Gefahren im Internet geh\u00f6ren <a href=\"http:\/\/www.jugendundmedien.ch\/chancen-und-gefahren\/gefahren-im-ueberblick\/cybermobbing.html\">Cybermobbing<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cyber-Grooming\">Cybergromming<\/a>. \u201e25% der Schweizer Jugendlichen geben an, dass sie online bereits einmal von einer fremden Person mit unerw\u00fcnschten sexuellen Absichten angesprochen wurden (Cybergrooming)\u201c.\u201eBei rund einem F\u00fcnftel (21%) der 12- bis 19-J\u00e4hrigen ist es schon einmal vorgekommen, dass sie jemand im Internet (z.B. auf <em>Facebook<\/em>) fertigmachen wollte\u201c und 12% sagen, \u00fcber sie kursierten bereits L\u00fcgen und Beschimpfungen in den Sozialen Medien (Cybermobbing). Ein weiterer Risikofaktor sind die Internetbekanntschaften. \u201eDurchschnittlich 41% der Schweizer Jugendlichen haben bereits einmal eine Person, die sie im Internet kennengelernt haben, auch physisch getroffen\u201c. Dies ist jedoch nur insofern eine Gefahr, wenn bestimmte Regeln nicht eingehalten werden wie zum Beispiel ein Treffpunkt in der \u00d6ffentlichkeit oder ein Erwachsener als Begleitung. Auch Gewalt und Pornographie sind grosse Gefahren die das Internet mit sich bringt, weiteres dazu ist in der James Studie zu lesen. <a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/storage\/psychologie\/upload\/forschung\/medienpsychologie\/james\/2016\/Ergebnisbericht_JAMES_2016.pdf\">(James Studie, 2016, S.42-43)<\/a>.<\/p>\n<p><strong><br \/>\nChancen<\/strong><\/p>\n<p>Die neuen Medien sind nicht nur Risiko, sie k\u00f6nnen auch Chancen bieten. Einige davon sind auf dieser <a href=\"http:\/\/www.jugendundmedien.ch\/chancen-und-gefahren\/chancen-im-ueberblick.html\">Seite<\/a> n\u00e4her erl\u00e4utert worden, im folgenden Abschnitt werde ich darauf Bezug nehmen. Eine dieser Chancen betrifft die Berufswelt. Es gibt heute kaum ein Beruf, in dem keine Computer ben\u00f6tigt werden, daher ist die Medienkompetenz eine wichtige Voraussetzung. Weitere Pluspunkte, welche f\u00fcr die sozialen Medien sprechen, sind die Informationsm\u00f6glichkeiten und die Sozialisation. Die Heranwachsenden k\u00f6nnen sich zu verschiedensten Themen Informationen beschaffen und neues lernen. Jedoch ist es wichtig, eine kritische Haltung gegen\u00fcber den Medien zu entwickeln um sich nicht in der Medien-Flut zu verlieren. Die Nutzung von sozialen Medien als Aufbau und Pflege von sozialen Beziehungen ist von grosser Bedeutung. Heranwachsende k\u00f6nnen so ihre jugendliche Identit\u00e4t herausbilden und formen. Weitere Vorteile sind auf der Homepage von Jugend und Medien aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass es viele Pro und Contras gibt, die f\u00fcr und gegen den Konsum von Sozialen Medien sprechen. Allerdings sind Soziale Medien nicht mehr wegzudenken und werden immer pr\u00e4senter sein. Wichtig dabei ist, dass die Kinder und Jugendlichen f\u00fcr diese Evolution entsprechend ausger\u00fcstet werden. Sowohl die Eltern, die Schule als auch Sozialarbeitende sollten Kindern und Jugendlichen bei diesem Prozess zur Seite stehen.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.jugendundmedien.ch\/home.html\">\u201eAuf diesem Informationsportal erhalten Eltern, Lehr- und Betreuungspersonen Antworten, wie sie die Heranwachsenden im Medienalltag kompetent begleiten k\u00f6nnen \u2013 hin zu einer sicheren und altersgerechten Mediennutzung.&#8220;<\/a><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Soziale Medien im \u00f6ffentlichen Diskurs Neue Medien sind heute aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Schlagzeilen wie \u201eJugendliche sind immer und \u00fcberall online\u201c oder \u201eSoziale Medien k\u00f6nnen Einsamkeitsgef\u00fchl verst\u00e4rken&#8220;\u00a0sind fast t\u00e4glich zu lesen. 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